Sicherheit im Telekommunikationswesen

Im Folgenden werden im Überblick einige wichtige Stichworte rund um das Thema Sicherheit im Telekommunikationswesen erläutert:

Datenschutz
Unter diesen Begriff fällt der Schutz vor dem Missbrauch personenbezogener Daten, jedoch teilweise auch der Schutz vor Diebstahl technischer und wissenschaftlicher Angaben. Die juristische Grundlage ist das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung, welches im Groben vorsieht, dass jeder Mensch zu jedem erdenklichen Zeitpunkt bestimmen kann, wer wann welche Informationen über ihn erhält. Besonders kritisch sind Situationen, wenn große Firmen oder Organisationen umfassend und ohne die Kenntnis der jeweiligen Personen Daten sammeln, auswerten und speichern. Dies kann natürlich auch staatliche Stellen wie die Polizei oder Geheimdienste betreffen. Datenschutz wird immer bedeutender in einer Zeit, in der technischer Fortschritt zu immer besseren Möglichkeiten der Datenerfassung führt. Letztendlich soll der Datenschutz die Entwicklung hin zum gläsernen Menschen verhindern.

Phishing
Unter Phishing versteht man den Versuch, mit Hilfe von gefälschten www-Adressen an persönliche Daten von Internet-Usern zu gelangen. Meist wird dies versucht, indem vertrauenswürdige Stellen nachgeahmt werden. Über gefälschte E-Mails oder Instant-Messages versuchen Phisher an sensible Daten wie Benutzernamen und Passwörter zu gelangen, oft aus dem Banking-Bereich. Natürlich handelt es sich hierbei fast ausschließlich um kriminelle Akte. Inzwischen werden auch häufig die so genannten trojanischen Pferde genutzt, um an Daten zu gelangen – Weiteres dazu unten.

Viren
Computerviren sind Programme, die in PCs eingeschleust werden, dabei andere Programme infizieren und sich immer weiter verbreiten. Es kann zu Statusveränderungen bei der Hardware, dem Betriebssystem oder der Software kommen, die vom Benutzer nicht kontrolliert werden können. Meist wird damit auch die Computersicherheit verringert. Computerviren arbeiten wie ihre biologischen Vorbilder und nutzen die Ressourcen, das das Programmes des ‚Wirten’ aufzeigt. Einmal aktiviert, können sie von harmlosen Störungen bis hin zum Datenverlust die verschiedensten Schäden verursachen.

Trojanisches Pferd
Ein Trojaner ist ein Computerprogramm, das als gute bzw. nützliche Anwendung getarnt, ohne Wissen der User im Hintergrund arbeitet und meist schädigend wirkt. Trojanische Pferde werden auch als so genannte Malware bezeichnet. Sie werden gezielt in Computer eingeschleust und installieren dort während ihrer Ausführung heimlich ein Schadprogramm. Einmal installiert, arbeiten sie dann völlig eigenständig und können so nicht gelöscht oder beendet werden. So können beispielsweise auch Spionageprogramme auf PCs und Nutzer so an persönliche Daten gelangen.

Spam
Spam bezeichnet Nachrichten – meist E-Mails – die ohne Wunsch des Empfängers zugestellt werden und häufig einen werbenden Inhalt aufweisen. Kurioserweise geht der Begriff auf ein weit verbreitetes Dosenfleisch zurück. Im System der globalen Kommunikation verursacht Spam aufgrund der zusätzlichen Datenmenge enormen Schaden.

Telekommunikationsgeräte, wie Handys oder das Internet sind inzwischen ein wichtiger Teil der Gesellschaft und aus der Infrastruktur gar nicht mehr wegzudenken.