Wie sich der Roaming-Schock vermeiden lässt

geschrieben am Aug 9, 2012

Kaum eine Woche vergeht ohne neue Berichte von Reisenden, die nach ihrer Heimkehr aus dem Urlaub aufgrund von Roaming-Gebühren vor einem riesigen finanziellen Problem stehen. Telefonrechnungen, von denen man einen neuen Kleinwagen finanzieren könnte, sind keine Seltenheit. Mit den heutigen Smartphones, die ständig online sind und E-Mails oder automatische Updates herunterladen, steht man leicht vor einem überwältigendem Kostenberg, ohne auch nur ein einziges Mal im Urlaub überhaupt sein Handy aus der Tasche geholt zu haben.

Obwohl viele Anbieter spezielle Roaming-Tarife haben und mit internationalen Anbietern kooperieren, tappen viele Verbraucher nach wie vor in die Tarif- und Datenfalle Urlaub. Hier einige Tipps, wie sich dies vermeiden lässt.

  • Option 1: Die Prepaid-Sim-Karte des Urlaubslandes

Um den Roaming-Gebühren-Schock zu vermeiden, ist ein einfacher Trick, sich einfach eine vorab bezahlte, so genannte „prepaid“ Sim-Karte eines lokalen Anbieters im Urlaubsland zuzulegen. Nicht die Sim-Karte des Heimatlandes zu benutzen, ist der einfachste Weg, um hohe Roaming-Kosten und finanziellen Ruin zu vermeiden. Über eine breitbandfähige Sim-Karte sind sogar weiterhin Telefonate möglich, da dann übers Internet Dienste wie Skype genutzt werden können. Der heimische Mobilfunkanbieter muss dann schlicht beauftragt werden, die Anrufe, die an Ihre Mobilfunknummer eingehen, an Ihre Skype-Nummer weiterzuleiten. Über Skype-Guthaben setzen Sie Ihre Anrufe ab. Es fallen so lediglich die normalen Gebühren für die Weiterleitung eines Anrufes an.

  • Option 2: Die Global-Data-Sim-Karte

Ist es logistisch nicht praktikabel, bei jeder Reise eine neue Sim-Karte zu kaufen, lohnt sich eine Global-Data-Sim-Karte, die in einer Reihe von Ländern gültig ist. Globale Sim-Karten sind zwar häufiger teurer als die jeweiligen lokalen Angebote, jedoch meist noch weitaus günstiger als die üblichen Roaming-Tarife.

  • Option 3: Der „Reisepass“

Viele Mobilfunkanbieter haben einen so genannten „Reisepass“ für ihre Kunden. In bestimmten, vom Anbieter festgelegten Partnerländern, gilt für Kunden dann ihr Heimattarif.

  • Option 4: Der SMS Roamer

Mit dieser Option ist es ausschließlich möglich, Textnachrichten zu versenden. Der SMS Roamer deaktiviert jegliche Sprach- und Datenübertragung und sendet sowie empfängt nur günstige SMS.

 

Foto: Unbenannt von desbyrnephotos, CC-BY

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Telekommunikationsgeräte, wie Handys oder das Internet sind inzwischen ein wichtiger Teil der Gesellschaft und aus der Infrastruktur gar nicht mehr wegzudenken.

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