Aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Das Internet
Aus dem Leben der meisten Verbraucher ist es nicht mehr wegzudenken, und oft werden Stunden über Stunden darin verbracht: Das Internet ist ein vor rund 15 Jahren gestartetes, weltweites und entsprechend riesiges Computernetzwerk. Zwischen den PCs können Daten ausgetauscht und die verschiedensten Internetdienste so genutzt werden. Auch Telefonie, Radio und Fernsehen laufen zunehmend übers Netz, das zum großen Teil aus Glasfaserkabeln besteht. Allerdings werden diese nur selten bis zu Privathaushalten verlegt, weshalb Internetanwender oftmals über verschiedene andere Anschlussmöglichkeiten auf das Internet zugreifen:
Bei analogem Internet wird die Verbindung zum Internet über ein analoges Modem hergestellt, welches an den Computer oder die Telefondose angeschlossen wird. Ist diese hergestellt, ist allerdings die Telefonleitung besetzt. Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 56 KBit/s pro Sekunde handelt es sich um eine sehr langsame Verbindung, die in Deutschland auch immer weniger genutzt wird. Daten werden über Kupferleitungen übertragen, wobei analoge in digitale Signale umgewandelt werden und umgekehrt. Bei einem ISDN-Anschluss kann hingegen gleichzeitig gesurft werden und telefoniert werden, und auch die Übertragung ist schneller als bei einem Telefonmodem.
Einen noch schnelleren Übertragungsstandard stellt das DSL dar, was ‚Digital Subscriber Line’ bedeutet. Die Übertragungsrate über einfache Kupferleitungen ist mit bis zu 500 Kbit/s eine wesentliche Verbesserung gegenüber ISDN. Zwar wird DSL in der Industrie meist unabhängig vom Telefon auf separaten Leitungen genutzt, ansonsten wird es jedoch zumeist an die Telefonleitung angebunden. Aufgrund des breiten Frequenzbandes ist die Reichweite von DSL sehr eingeschränkt, weshalb Signale oft weiterverarbeitet werden müssen. Da Daten nicht mehr über das normale Telefonnetz übertragen werden müssen, kann die Teilnehmeranschlussleitung effektiv ausgenutzt werden.
Mobile Standards werden in der modernen Gesellschaft immer bedeutender. Für diese Art der Datenübertragung können zwar auch die Mobilfunkstandards GMS und UMTS genutzt werden, weiter verbreitet und wesentlich effektiver ist allerdings das W-LAN. Beim ‚Wireless Local Area Network’ handelt es sich um ein lokales Funknetzwerk – meistens mit dem Standard IEEE-802.11. W-LANs haben eine große Reichweite und Sendeleistung und bieten höhere Übertragungsraten als z.B. WPAN. Man unterscheidet zwischen Infrastruktur-Modus und Ad-hoc-Modus. Ersterer ähnelt dem Mobilfunknetz, und ein Acces Point bzw. Drahtloser Router koordiniert alle anderen Netzknoten. Letzterem sind alle Stationen gleichwertig. Ad-hoc-Netzwerke lassen sich schnell aufbauen und eignen sich deshalb bestens für spontane Vernetzung.
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